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Road Tripping

Hier mal wieder ein Lebenszeichen:

Die zweite Uni-Woche haben Olli und ich gleich mal genutzt um uns das Land anzugucken! Inklusive deutschem Besuch aus Konstanz und Umgebung, genauer Meike und Franzi, haben wir uns freitag vor einer Woche auf den Weg ins gelobte Land gemacht und haben den Grenzübertritt in die US of A. auch ohne größere Zwischenfälle hinter uns gebracht. Dann ging’s auch direkt in die nächste Outlet Mall. Das haben wir dann zweieinhalb Tage lang gemacht, bis nix mehr ins Auto gegangen ist. Sonntags sind wir dann auf dem Rückweg bei den Niagara-Fällen vorbei gefahren, wie immer sehr imposant.

Montag und Dienstag waren dann kurze Road-Trip-Pause zwecks Uni (da war ja noch was). Mittwoch früh haben wir dann die Route in Richtung Osten fortgesetzt mit ersten Zwischenstopp im Algonquin Provincial Park. Dort hieß es erst mal wandern und Tiere gucken, übliche Verdächtige wie Bären und Elche wollten sich aber nicht zeigen. Dafür gab’s einen Wolf zu sehen. Übernachtung war auf dem Campingplatz mit Lagerfeuer, aber immer noch ohne Bär.

Donnerstags hieß das nächste Ziel Ottawa, Kanadas Hauptstadt. Allerdings nicht ohne auf dem Weg dahin einen Pitstopp für Kaffee und Kuchen bei meinen Verwandten auf der Farm einzulegen. Sehr unterhaltsam war hier die obligatorische Tour mit dem Pick-Up-Truck durch den Farmeigenen Busch, bei der wir sogar noch zur Axt greifen mussten und dann doch noch einen üblichen Verdächtigen getroffen haben: den Biber.

In Ottawa gab’s nette Menschen im Hostel und am nächsten Tag ne Tour im Parlament, sogar auf französisch, weil die englische voll war. Naja, ich glaub das wichtigste habe ich verstanden. Dann noch Burger mit einem weiteren alten Bekannten aus Konstanz, dem lieben Mike.

Und dann stand im Navi auch schon das nächste Etappenziel: Montreal. Hier haben die Leute jetzt nur noch französisch geredet, ich also dann nicht mehr soviel, aber war ok. Montreal ist sehr nett, hat einen total europäischen Einschlag, irgendwie ist das alles sehr surreal. Wie eigentlich den ganzen Trip waren auch hier wieder lauter Deutsche anzutreffen, eigentlich ein bisschen erschreckend, aber gut, muss man mit leben. Im Hafen von Montreal lag auch die AIDA, mehr braucht man dann wohl nicht zu sagen.

Am Samstag haben wir dann den Rückweg angetreten mit Zwischenhalt in Kingston. Da gibt’s Fort Henry und lauter andere tolle Sachen von früher. Außerdem war die ganze Stadt voll mit Besoffenen und als wir vom Highway runtergefahren sind, waren wir in einer kanadischen Polizeikontrolle, war aber sehr entspannt.

Sonntag nachmittags sind wir dann wohlbehalten dank unseren kompetenten Fahrer Olli wieder in Toronto angekommen. In der Stadt will man übrigens nicht Auto fahren. Fürchterlich.

Besonderer Dank geht auch noch an Nokia für die kostenlose Navigationssoftware und den deutschen Besuch, der das Auto gemietet hat!

Fotos lade ich bestimmt auch mal hoch…

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