You are already on the subway! (Public Transit in Toronto)

Nach nun mehr zwei Wochen Aufenthalt in Toronto hier dann doch mal ein Blog-Eintrag für die Zurückgebliebenen in der Alten Welt:

Das wohl selbstverständlichste für eine Großstadt, ein funktionierendes Öffentliches Personennahverkehr-System, birgt in Toronto so seine Tücken. Dies fängt damit an, dass man am Flughafen steht und leider kein Kleingeld dabei hat, der Busfahrer aber leider auch nichts wechselt. Dies führt unumstößlich dazu, dass man den nächsten Bus nimmt, da man noch schnell im Flughafen Kaugummis oder ähnliches zwecks Geldwechseln kaufen muss. Nicht so tragisch, da die Busse im Minutentakt kommen, aber trotzdem aufregend.

Wenn dann der Bus vom Flughafen an der U-Bahnstation ankommt, ist man direkt in der U-Bahn, was mir der Supervisor auch genauso, wie im Titel dieses Artikel, erklärt hat, da ich auf der Suche nach einem Ticketschalter war. So wird im ÖPNV in Toronto das System der “Transfers” benutzt. Klein Zettel, die einem beim ersten Einstieg und Bezahlen in die Hand gedrückt werden, mit denen man (wenn man den direkten Weg nimmt) auch umsteigen kann und so bis zu seiner Endstation kommt. Fragwürdig.

Zum Glück war ja Monatswechsel und ich bin jetzt im Besitz eines Monatstickets. Dieses zu bekommen, bzw. das für Studenten ermäßigte, ist dann auch noch mal ein Riesenspass: Hier muss man sich an einer Photo-ID-Office mit ungefähr 300 bis 400 weiteren Leuten täglich stundenlang anstellen, um dann 20 CAD beim Monatsticket zu sparen. Die Schlange war natürlich besonders lang, weil das alle für September haben wollten, da die Uni wieder losgeht. Serviceorientierung sieht natürlich anders aus, aber andererseits funktioniert in der U-Bahn die Klimaanlage immer bestens.

Ansonsten ist man doch irgendwie immer lange unterwegs, egal wo man hin will, die Wege sind doch schon weitläufig, muss man sich halt immer was zu lesen mitnehmen. Ich selber habe eine 24-Stunden Straßenbahn direkt vor der Haustür, das ist ganz praktisch, und bin dann kurze Zeit später an der U-Bahn. Insofern ist Public Transit in Toronto auch nur solange aufregend, wie man ihn nicht verstanden hat.

Soviel dazu, mehr folgt…

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